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Sonntag August 18th 2019

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eine stadt sucht einen mörder

vor einigen tagen lief auf atv eine reportage über jack unterweger, da kamen viele erinnerungen hoch. der mann war eine kultfigur, auch in graz.

pic graz.at

1988: willi hengstler verfilmte damals das unterweger buch „fegefeuer“. in der grazer szene war man gespaltener meinung über den mörder dichter und seine werke.
für viele skeptiker: zu grausam sein erster mord, zu arrogant seine erscheinung – unheimlich, die verweigerung, sich als täter mit diesem mord auch in der eigenen literatur auseinander zusetzen. der mord ist auch am ende von „fegefeuer“ film auf verlangen unterwegers mehr oder weniger ausgeblendet. für die anderen wieder waren u.a. seine gedichte einfach schmonz.
der mörder ist das opfer seiner gesellschaftlichen umstände. so sah er sich, der jack und liess sich feiern.

pic google.de

und dann dieser riesige bogen nach los angeles und prag. konnte der smarte schreiberling ein serienkiller sein? natürlich, auch ted bundy war ein netter junge – äusserlich. unterweger war stets dort unterwegs, wo zeitgleich mehrere prostituierte verschwanden. er war sogar als reporter beim fbi vorstellig und interviewte amerikanische polizisten, vermutlich vor oder nach seinen taten in los angeles. schön langsam zog sich die schlinge zu. die amerikanischen behörden liessen nicht locker und schnappten unterweger auf der flucht. für den serienmord an neun frauen wurde er schliesslich unter der tatkräftigen zusammenarbeit mit dem fbi verurteilt – der rechtskraft dieses urteils entzog er sich durch selbstmord.  er starb durch den gleichen knoten, mit dem er seine opfer erdrosselt hatte. für die polizei war das der letzte beweis für seine schuld. 2 weitere morde blieben ungeklärt und konnten ihm nicht nachgewiesen werden.

schöne zusammenfassung der story auf wikipedia:

pic google.de

Unterweger begann in der Haft zu schreiben, unter anderem die Autobiografie „Fegefeuer oder die Reise ins Zuchthaus“. Er war daher bald als „Knastpoet“ und in Österreich als „Häfenliterat“ bekannt. Nach Abbüßung von 16 Jahren seiner Strafzeit wurde er 1990 nach Petitionen zahlreicher Intellektueller (unter anderem Ernest Bornemann, Milo Dor, Erich Fried, Barbara Frischmuth, Ernst Jandl, Peter Huemer, Elfriede Jelinek, Günther Nenning und Erika Pluhar) nach Zustimmung des Justizministers Egmont Foregger bedingt aus der Haft entlassen. Unterweger wurde zunächst von der österreichischen Kulturszene als Paradebeispiel für geglückte Resozialisierung präsentiert und auf Partys herumgereicht. Sechs Monate nach der Entlassung begann eine Serie von Morden an Prostituierten (acht in Prag, Graz, Bregenz und Wien, drei in Los Angeles), die alle auf die gleiche Weise, ihre Unterwäsche zu einem Henkersknoten gebunden und stranguliert, ermordet wurden. Unterweger wurde verdächtigt, floh gemeinsam mit einer minderjährigen Freundin und wurde am 27. Februar 1992 in Miami vom FBI festgenommen, als er versuchte, einen Vorschuss für ein Interview mit dem Magazin Success zu erhalten. Unterweger leugnete die ihm zur Last gelegten Taten. Es gab jedoch verschiedene Indizien gegen ihn. So wurde auf dem Autositz von Jack Unterwegers BMW ein Haar gefunden, das bei dem Gutachten des DNA-Sachverständigen Dirnhofer mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:13 der in Prag ermordeten Frau zugeordnet wurde. Ein weiteres Indiz war, dass an der Kleidung eines anderen Opfers Textilfasern gefunden wurden, die mit dem Material von Unterwegers Schal identisch waren. Verdächtig war auch, dass Jack Unterweger sich bei allen Verbrechen in der Nähe des Tatortes aufgehalten und für die Tatzeit kein Alibi hatte.

Der 48-jährige Niederösterreicher Friedrich Osterbauer ist im Visier der Ermittler Foto © Polizei

zurück nach graz. eine mordserie ist wieder thema vieler schlagzeilen. hat der anschlag auf eine prostituierte dieser tage damit etwas zu tun? in der areaV ist viel polizei unterwegs, man sucht einen entsprungenen häftling als tat verdächtigen.

osterbauer (siehe rechts) ist ein harter knopf, wohnte zeitweise im freien am wechsel und ist unberechenbar brutal. möglicherweise besteht ein tat zusammenhang, in der kleinen zeitung von heute ist zu lesen:

Auf den Akten steht der Vermerk „ungeklärt“. In Vergessenheit geraten sind die drei Prostituiertenmorde, die zwischen 1989 und 1994 in Graz verübt wurden aber nicht. Doch die Chancen, sie nach so langer Zeit noch aufklären zu können, sinken von Tag zu Tag. Begonnen hat die Serie am 11. Jänner 1989 in der Frankstraße 21.

Ermordet: Gertrude Seeger, Gerlinde Rosenkranz, Hannelore Kundigraber / Foto © REPRO/Hans Breitegger

Um 22.30 wurde die Geheimprostituierte Gertrude Seeger (42) von ihrem Lebensgefährten tot aufgefunden, erdrosselt mit einem Elektrokabel. Gertrude Seeger dürfte von ihrem letzten Freier getötet worden sein. Trotz eines Phantombildes, das die Polizei aufgrund von Zeugenaussagen anfertigte, konnte der Mörder nie gefasst werden. Nach Jahren geriet ein ÖBB-Bediensteter unter Verdacht, nachdem er in Wien eine Prostituierte ermordet hatte. Die Tat in Graz konnte ihm nicht nachgewiesen werden.

Nur knapp zehn Monate später starb die Wohnungsprostituierte Gerlinde Rosenkranz (25). Am 27. Oktober 1989 wurde sie in der Austeingasse 32 mit ihrer eigenen Strumpfhose erdrosselt. Als der Ehemann und Zuhälter des Opfer – inzwischen wegen eines anderen Mordes im Rotlichtmilieu verurteilt – damals die Wohnung betrat, fand er die Leiche. Unter Verdacht geriet damals auch ein Stammkunde von Rosenkranz, ein Bundesheeroffizier. Der Mann erhängte sich.

13. Mai 1994: An diesem Tag wurde Hannelore Kundigraber (40) in ihrer Wohnung in der Keplerstraße 41 durch zwölf Messerstiche getötet. Das Motiv gibt bis heute Rätsel auf. Möglicherweise war es ein Racheakt. Kundigraber war in einem Betrugsfall verwickelt. Durch ihren Beitrag wurden zahlreiche Personen finanziell geschädigt.

Vermisst: Ingrid Treschhnig und Sylvia KohlhauserFoto © REPRO/Hans Breitegger

Rätsel gibt auch das Verschwinden von Ingrid Treschnig (1987) und Sylvia Kohlhauser (1988) auf. Beide Frauen dürften mit ziemlicher Sicherheit Opfer eines Verbrechens geworden sein.

( quelle: kleinezeitung.at )

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