Aus dem Kurierartikel “Eurofighter: Justiz verfolgt Spur nach Linz Ein Steuerberater in Oberösterreich wird bei möglichen Schmiergeld-Zahlungen zur Schlüsselfigur.”:
Ist es denkbar, dass die Hypothesen der Justiz und des Grünen Peter Pilz zutreffen, dass nämlich EADS – über zahlreiche Briefkastenfirmen – Haiders Lakeside-Stiftung finanzierte und mehr bezahlt hat, als auf den Lakeside-Konten landete?
Dem KURIER vorliegende Unterlagen stützen den Verdacht; und sie machen nachvollziehbar, wie das Geld von EADS nach Kärnten floss.
Am Beginn des Geld-Flusses steht ein Italiener namens Gianfranco Lande. Lande war 2011 in Schwierigkeiten. Die Justiz in Rom hatte ihn wegen Anlagebetrugs an der Kandare. Um seine Haftstrafe zu mildern, gab Lande Geheimnisse preis, die für die Wiener Justiz von großem Interesse sein sollten. In seiner Aussage gab Lande zu, er habe für EADS, die Londoner Briefkastenfirma „Vector Aerospace LLP“ gegründet. Ihr Zweck laut Justiz: Das „Verschieben von Schmiergeldern an Unternehmen und Beamte“. Kolportierte Manövriermasse: Bis zu 180 Millionen Euro.
Nach Hausdurchsuchungen fand die Guardia di Finanza bei Lande die Namen der Geschäftspartner der Vector. Einer ist besonders auffällig: die Columbus Trade Services. Hinter der auf der Isle of Man registrierten Gesellschaft steht der Linzer Steuerberater Klaus K. Der größte Anteil der Vector-Gelder ging an Columbus. Das Pikante: Die Columbus ist – wiederum über Briefkastenfirmen – Stifterin der Lakeside.
(quelle: kurier.at)




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