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Montag Oktober 22nd 2018

Denk nicht in Kategorien !

Endweder Ein Hirn oder Ausschalten. Dazwischen geht nichts in unserem Blog, nicht einmal kommentieren. Bei langer Weile&Co philosophiere mit unserem freundlichen AsozialisierungsRoboter mit der "Griesnockerl Maschine" im schwarzen Balken oben, schreib einfach deine Themen in das freie Suchfeld neben dem Datum und klick auf Enter oder Suche. Area V-Press ist keine statische Homepage, sondern ein dynamischer Gedanken Generator in der Psi V5 Phase. FINDE EIN WORT UND ER WIRD GEDANKEN in Dir SUCHEN ! WO SONST ?

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Mir juckt’s immer Meer

Immer Meer

… ich
die freilichtbühne die am meer lebt
in einem haus aus weissem gestein
ohne dioptrien in den fenstern
sie würden nur die schönen einsichten verdecken
von den weiten räumen mit viel zeit für nichts
mit dem wind der durch mich hindurchfegt
der alle meine zellen aufwirbelt
die wie schnee im sonnenlicht glänzen
am tage wenn die sonne pulsiert und
des nächtens wenn der mond sichelt …

du
die mit den delphinen tanzt und morgens bevor der große atem
den stuhl auf unserer veranda schaukelt mit ihnen in die tiefe ziehst
um mit den wogenden wellen zurück ans land überzulaufen
wo dich die sonne sanft trocknet und das salz deine haut vergoldet …

ich
tauche mit euch in die klarheit der gezeiten ein
und dann lassen wir uns von unserer eigenen zukunft einholen
und ins uferlose treiben bis wir vollkommen eins sind …

wir
gebären uns ohne zu denken während unsere fühler über die weissen strände gleiten
und noch bevor der abend rötet hast du
singend meinen körper umhüllt der es dir tanzend dankt …

wir
schaukeln uns in den abend
teilen unser innerstes mit lachenden tränen
bis uns der rausch der gegenwart in den schlaf wiegt  und
uns
so wie damals als kinder mit einem lächeln einschlafen lässt
gebettet im fluss des unendlichen daseins stromes …

es ist wie es ist.

im sonnenaufgang
mache ich tags darauf meinen körper frei und lasse die salzigen winde
durch mich hindurchgleiten mit weit geöffneten armen so als hätte ich flügel
um schnurlos dem strand entlangzulaufen
bis mein atem überglüht von der schwangeren luft …

wir
treffen wieder aufeinander und enthäuten uns zur gänze
um uns ins silberne rauschen zu werfen bis es uns erneut beim namen nennt …

ich
erzähle dir eine meiner geschichten zum frühstück …
du
schweigst  sie rund …
du
bewegst mich dazu mit dir etwas aufzubauen
eine sandburg mit einer krone aus sprechenden steinen
und ich kann meine enttäuschung bei der ersten grossen welle nicht entdecken die unsere festung zum erliegen bringt …

du schon …

und du lachst über meine zerknitterten linien
ebbe und flut kennen keine kompromisse
das leben ist daran gewöhnt dass die dinge ihren lauf nehmen
nur wir manchmal nicht …

ich
schüttle das ohnmächtige wissen von meiner wesenheit ab
und verliere mich wieder im weichen licht der sonnenstrahlen …

du
streichst mir über meine verwirrten haare
und singst weil du ein lied hast und meer
alleine sein mit dir in mir
im meer mit mir …

du nur du und ich nur ich und das meer
im sein.

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