Die unabhängig freie Gruppe von Medien-MailArt-Künstler-Innen, Informations- und Hardwarekünstler-Innen initierte 2009 die Blog Media Content – Web2 Forschungsstation STYRIARTIG für künstlerischen Akt & Kommunikation, die sich auf Networking und Information Processing spezialisiert hat bloggt auch in der Nacht…
… wir googeln bis der Arzt kommt !
- Wie sieht sich area V. info: Wir sind die Styriartig Media Content Blogging Machine, als Kunstprojekt derzeit in der Beta Warm Up Phase. “Wir” sind und haben keine < Homepage. “Wir” sind klassisch oder keine Blogger.
- Wer ist area V. info: Christian Pölzl – Area Striker, Herbert Josef Grossschedl – Base Striker und admin, und TT Huber, fischkopf, nachtwächter, professor einstein, bürgermeister, Konkubine, Jim Lord, John Lord, und noch viele* Blogger in/aus/über Gries V….
- Wer steht hinter area V. info: Vom Schwarzfahrer bis zur Bürgermeisterin, alle … und es geht erst los.
- Wer fördert area V. info: Styriartig.at erhielt im Frühjahr 2009 vom Land Steiermark eine Gründungsförderung (€ 2.500.-) als MailArt Austria Channel, die area V. info (Content Blogging Machine) lebt und forscht von der Hand zum Mund …
- Was will area V. info: Absichtslose kulturelle Information aus einem Stadtbezirk von Graz cool-rüber-zu-bringen. Wir kämpfen gegen niemanden, wir lachen ohne Rotlichtmilieu und sonstig verfärbten Augen. Wir wollen dem V. Bezirk einen schrägen coolen Media Content Blasmusik Marsch zum Aufschwung von Graz-Gries blasen lassen.
- Wer kann Autor bei area V. info werden: Blogger, Kinder, freie Journalisten, Sachbuchautoren, Studenten, Experten, aber auch talentierte Blasmusik Beginner/innen die in Graz leben und was zu erzählen haben. Bewerbungen einfach per Mail an quick913@gmail.com.
- Wer hält die Rechte an den Texten in area V. info: Die Autoren behalten stets die Rechte an ihren Texten. Im ersten Monat nach der Veröffentlichung auf area V. info können Autoren ihre Texte überall Zweitverwerten, auch im Internet.
Christian Pölzl und Herbert Josef Grossschedl
leben seit vielen Jahren in diesem immer ein wenig anders gewesenen Bezirk V von Graz und erzählen von Gries und nicht nur von aussergewöhnlichen Menschen die in diesem Bezirk von Graz leben.
CH. PÖLZL
Geboren 1962,
seit 1964 wohnhaft in der Rankengasse, zeitweise in anderen Bezirken der kleinsten Großstadt der Welt – Graz wohnend, immer wieder am Zug über durch und auf den Gries, eigentlich “Grias”, dialektisch. Ausgangspunkt und Endpunkt meiner Trips, meiner Reisen, meiner künstlerischen Experimente und Katastrophen.
Ein sehr emotionaler Zugangzu Area V, keine Frage. Fünf Jahre Veranstalter, Barbeteiber, Kleingalerist, Leiter des Grazer Kulturvereins Subkutan und Aushilfskellner im Nachtgeschaeft tun ihr übriges, um mit dem Pulsschlag des Bezirkes zu verschmelzen. Das Hotspot in der Zweiglgasse am Griesplatz wurde bald zum Szenetreffpunkt, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen (u.a. von Chris Scheuer, Mario Schmidt, David Heillinger u.a.) fanden regelmäßig statt. Ich sperrte fast zu, als es am Schönsten war. Am Griesplatz: ein gastronomisches Kommen und gehen. Es hat sich viel getan, vieles wurde nicht getan und dabei entwickelte sich der Griesplatz zu einer Drehscheibe des (öffentlichen) Verkehrs, laut und schmutzig. Apropos Verkehr:
die Damen am Strassenrand sind seit Jahren verschwunden.
Aber es gab immer wieder positive Anläufe, Kulturflänzchen wuchsen aus dem Asphalt, die inzwischen zu ordentlichen Buschen herangewachsen sind – Gratulation den Erfolgreichen! Das Jahr indem Graz als neue Kulturhauptstadt Europas in’s Rennen ging, brachte zwar vielen Mietern im Scherbenviertel Dusche und Wc in ihren bescheidenen Unterkünften, die Druckereien hatten schöne Jobs durch die vielen Aufträge an Hochglanzkulturtourismusprospekten inklusive intellektuellem Ueber- und Unterbau der Kulturdenker, aber gesellschaftspolitisch und nachhaltig hat sich in Graz Gries nicht viel geändert.
Ausnahmen gab und gibt es: die Bagger waren sehr aktiv und haben schöne Ecken der Area V niedergerissen, architektonische Kleinode (jaja, es lebe der Kitsch!) für den Lutz zb. niedergewalzt, wo anders wieder vernachlässigte Häuser aus der Barockzeit zusammenfallen lassen, die Baulücken wurden und werden schnell geschlossen. Speed kills. Auch in diesem scheinbar langsam lebenden Bezirk. Die Schulen und Kindergärten des Bezirkes Graz Gries übernehmen immer mehr integrative Aufgaben, die von der Politik der Stadt nicht bewältigt werden. Zu hoffen ist, dass eine Generation heranwächst, die frei von rechtem Gedankengut auf Toleranz und Gemeinsamkeit baut: nur so kann es im positiven Sinne weitergehen. Leider hat das so wichtige Jugendkulturzentrum Explosiv seine Pforten im Bezirk Gries geschlossen, aber andere locations haben aufgesperrt.
Gut. Man darf regelmäßig technoide Veranstaltungen in fix bespielten Locations besuchen, ohne jedes Mal mit einer Razzia rechnen zu müssen, immerhin etwas. Im Jahre 2002 war der Ton noch rauher, Veranstalter von Clubbings und Technoparties standen unter Generalverdacht. Viel Geld ging aufgrund von Ruhestörungsklagen den Bach hinunter. Durch mainstream, megahyping und erfolgreiches internationales Marketing fiel auch dieser gewisse subversive Unterton, jetzt ist Techno Klingelton: immer und überall, dahinbrabbelnde Lärmverschmutzung.
Netzwerke exisiteren in der Area V kaum, wenig, gar nicht. Auch von Migrantenkulturzentren ist wenig zu hören: rühmliche Ausnahme Chiala’Afriqas.
Parallellgesellschaften, die sich freundlich grüßen und dann misstrauisch den Blick abwenden. Ein Lichtblick sind immer wieder die spielenden Kinder in unseren Parks. Die Spielplätze werden gerne und mit Begeisterung angenommen, da kommen Familien in’s Gespräch, hoffentlich.
Aber die kleinen Schnittmengen lassen einen positiv in die Zukunft blicken. So kunterbunt und grau dieser Bezirk Gries ist, so muss unsere Seite werden. Schon eine Linkliste für den Bezirk zu erstellen ist ein Abenteuer: umso spannender sind die Spaziergänge durch die dunklen Gassen, in die alten Hinterhöfe und versteckten Winkel des Scherbenviertels.
verstrickt im internet seit den 80ern, geprägt von peter glasers truppe chaoscomputerclub, 486windos einsteiger (der erste atari zählt nicht, …. war aber eine geile kiste), elektrodilettant und tekknokrat der ersten stunde
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MailArt Künstler – alias hjg, schwarzhut, herrmann, kapitän, noodleman, hg.joseph, Base Striker, josssef, jusuf, joseeef usw … und admin, pilzjäger, opal miner, seemann, albaner, eine alte dame fragte in der strassenbahn “entschuldigen sie, ich dachte sie sind künstler”
geboren 1948, im Juli in Graz St. Peter
Derzeitige Arbeiten:
Styriartig/ admin | Graz-Gries Blog/ admin | MailArt Austria/ admin
2010 Gründungs-Mitglied “Pilzzucht Verband Österreich” (ZVR-447400111)
LIEBLINGSZITAT
„Ich kann das, was durch mich hindurchrast, das Leben, nur ertragen, wenn mir erlaubt ist, es in Worte zu kleiden, es in Erzähltes fließen zu lassen.“
STATIONEN
1978 Los Angeles, “CAP ON CUPS” von hg.joseph 6min/ 16mm/ Los Angeles// Regie / gleichzeitig various Jobs bei Film, Set Construction und Video … und buddha am Hollywood Blv.
1980 Tamagaki/Japan, Shinto Einweihung Mahal
1984 Lima, Auf den Spuren “Don Juan” Treffen mit Augustin Rivas Viejo
1990 Kambodscha, Doku
1990 Cooper Pedy/Australien, 2 Jahre Opalschürfen
1994 bis dato Griechenland/ Schiff und Haus
Unter anderen: verschiedene Arbeiten in den 80ern ( vom Bundesministerium für Unterricht&Kunst geförderte Video/Kunstfilm Projekte
“HERZSTÜCK” von Heiner Müller/ 22min/Video/Österreich
“LEBEN INS LICHT” hg.joseph/ 16mm/8mm/ Österreich
“DIE REISE NACH CERVETERI” von Wilhelm Muster/ 86min/ Video/ Italien
Unterwegs, und dann 20 Jahre Griechenland | Creativ Corporate Culture Analyst für KWL Advertising London, Internetaktivist, Netzwerksoldat, vormals Podcast General für das Prague Writers’ Festival, Autor von “Die Kleider der Willigen”, “Kunstfigur Noodleman”, “Briefe an die Sehnsucht”, “Blog Theater”, das vom Centre National de Littérature, Mersch/Luxemburg im Rahmen des 5. europäischen Stückemarktes 7-9. März 2008 vom Théâtre National du Luxembourg ausgewählt und erstmalig 2008 in Luxembourg szenisch Uraufgeführt wurde.
25.03.2010
mit neugieriger Leidenschaft hängen geblieben im Kulturmagazin Blog für Graz Gries http://v-areainfo.styriartig.at / http://graz5.styriartig.at
….ein paar worte zu meinem bloggen generell würde ich gerne noch loswerden:
leidenschaft, ausarbeitungen und lesenswerter content, eröffnen spannende Perspektiven die ich gerne in diesem Konsens ohne Seitenblicke weiter reichen möchte.
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Inhaltlich verantwortlich nach §10 Abs. 3 MDStV:
Herbert Josef Grossschedl, E-Mail: info
styriartig.at
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Quelle: eRecht24.de – Internetrecht von Rechtsanwalt Sören Siebert


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